Lexikon

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ARTEN VON LICHTQUELLEN/LAMPEN: 

Lampen: 

Zuletzt ging die EU dazu über, Leuchtmittel als „Lampen“ zu bezeichnen. Als Leuchte wird hingegen die Vorrichtung bezeichnet, in der die Leuchtmittel eingesetzt werden z.B. Deckenleuchte, Wandleuchte, Luster, etc.

 

LED:

Light Emitting Diode = Leuchtdiode. Diese gibt es seit etlichen Jahrzehnten, vor allem als Signallampe im automobilen Bereich; zur Beleuchtung erst seit ca. 2010 verwendet. Diese Technik bietet, selbst im Vergleich zu Energiesparlampen und Halogenlampen, eine massive Energieersparnis, ein wesentlich angenehmeres, sofort startendes Licht sowie eine vielfach längere Haltbarkeit.

 

LED Fadenlampe – Filament Bulb: 

Eine der Glühlampe nachempfundene, meist klare Lampe / Birne / Kerzenlampe, wo das Leuchtmittel auf einem Draht aufgebracht (dotiert) ist. Anstatt dass der Faden glüht leuchtet entsprechend dieses Leuchtmittel; es wird daher bei gut sichtbaren Lampen (Leuchtmittel) eingesetzt. 

 

EINHEITEN:

Watt "W":

Einheit der Leistung, gibt den Energieverbrauch an. Bei Glühbirnen früher häufig als Maß angegeben, wie hell eine Lampe leuchtet, durch die unterschiedlichsten Bauarten und Effizienzklassen dafür mittlerweile aber absolut ungeeignet. Durch die Einheit „Lumen“ dafür abgelöst.

 

Lumen „lm“:

Einheit des Lichtstromes, d.h. die Lichtmenge pro Zeiteinheit, den ein Leuchtmittel emittiert, d.h. aussendet.  DIE relevante Maßeinheit für (LED) Lampen.  Je mehr Lumen pro Watt Energieverbrauch abgegeben werden, desto effizienter ist das Leuchtmittel, desto besser die Energieeffizienzklasse (EEKZ).

Der Lichtstrom sagt aber noch nicht aus, wie sich der Strom im Raum verteilt, dafür gibt es die Beleuchtungsstärke „Lux“.

 

Lux „lx“ :

Einheit der Beleuchtungsstärke. Hier wird angegeben, wieviel Lumen auf einer Fläche (m2) auftreffen.

 

Kelvin „K“:

Einheit der Farbtemperatur. Nicht nur die Temperatur wird (auch) in Kelvin gemessen, sondern auch die Farbtemperatur. Unter 3.300K wird Licht als „warmweiß“ empfunden, bei ca. 2.700K lag der Schwerpunkt der alten Glühbirne. Wir bei LEDitburn lieben warmweißes Licht und haben daher unsere Lampen weitestgehend auf diese 2.700K abgestimmt.

 

Abstrahlwinkel / Grad:

Dieser wird angegeben, um anzugeben, wo der Großteil des Lichtstromes abgegeben wird, zb. 38 oder 60 Grad; das wird vor allem bei Spots (GU10, GU5.3) angegeben, da man dort das Licht bündeln möchte.

 

Energieeffizienzklassen (EEKZ):

Diese geben an, wieviel Lumen pro Watt verbrauchte Leistung von der Lampe erzeugt werden. Momentanes Maximum ist A++. Dieses finden Sie bei vielen unseren LED Lampen.Gut zu wissen: LED Lampen sind am effizientesten, wenn man sie „kaltweiss“, d.h. mit starkem Blauanteil abstimmt. Bei unseren warmweißen aber enorm farbechten Spots war uns eine wärmere Abstimmung wichtiger als die maximal erreichbare Energieeffizienzklasse, weswegen eine Effizienz im Grenzbereich zwischen A++ und A+  errechnet wurde – wir geben daher lieber die A+ an.

 

WEITERE BEGRIFFE:

COB Bauweise:

Chip On Board: Bei dieser Bauweise wird das Leuchtmittel direkt am Chip aufgedampft. Meist ein großer Leuchtpunkt. Ist eine ganz moderne, teurere, hochwertige Bauweise, die sehr gute Lichtqualität liefert, zB bei unseren Spots (GU10, GU5.3 aber auch G4) eingesetzt.

 

CE Kennzeichnung:

Durch das Anbringen des CE Zeichens bestätigt der Hersteller, dass die Ware den produktspezifisch geltenden EU-Richtlinien entspricht.

 

ROHS:

Restriction Of Hazardous Substances: Die EU verbietet gesundheitlich bedenkliche Stoffe, die Konformität wird bei einer ROHS Überprüfung festgestellt.

 

LED Netzteil (auch LED Trafo, LED Transformator, LED Stromversorgung, LED Treiber genannt):

Hier wird die Netzspannung in für LED Lampen nutzbare Niederspannung umgeformt. Viele LEDs benötigen Gleichstrom (DC), daher bieten wir hochwertige, stabilisierte DC-Netzteile an.Unsere Niedervolt- LED Lampen sind aber auch für Wechselstrom ausgelegt, wodurch sie sich auch mit solchen Trafos (zb. klassischen Ringkerntrafos) betreiben lassen. Elektronische Trafos müssen "geregelt" sein, d.h. lastunabhängig diesselbe Spannung liefern, um damit LED Lampen betreiben zu können.

 

AC:

Alternate Current = Wechselspannung. Die Spannung schwingt in Sinusform von Plus nach Minus in einer bestimmten Frequenz, meisst 50 Hz, d.h. 50 mal in der Sekunde von Plus nach Minus.

 

DC:

Direct Current = Gleichspannung. Die Spannung wird so umgeformt, dass sie konstant auf einem Niveau bleibt, zB. +12 Volt.

 

Niedervoltlampen:

Werden üblicherweise bei einer Spannung von 12V betrieben, übliche Bauformen dafür sind G4, GU5.3. Damit diese erreicht wird, ist ein Netzteil erforderlich, für LEDs ein LED Netzteil, das bessere Stromqualität liefert als ein für Halogenlampen ausreichendes und ausgelegtes.

 

Hochvoltlampen:

Nennt man jene Lampen, die man direkt durch die Netzspannung betreibt, d.h. bei uns 230-240V oder auch 120V (in anderen Ländern).

 

Converter:

Durch diese kann man LED Lampen in anderen Fassungen betreiben. Vor allem G9 Zylinder und GU10 Spots in E14 und E27 Schraubfassungen sind sehr beliebt und ermöglichen neue Einsatzgebiete, zB. Reflektorlampen-Ersatz.

 

Dimmer / Dimmen:

Dimmen ist die Steuerung der Helligkeit der Lampe.Gut zu wissen: Man kann nicht die üblichen Halogendimmer verwenden, welche oft in Leuchten und in Gebäudeinstallationen verbauten Schalter eingebaut sind, da diese den PhasenANschnitt der Sinuswelle des Wechselstroms verzögern, sondern es sind PhasenABschnittdimmer notwendig. D.h. es ist zumeist ein Austausch des Dimmers erforderlich, sonst können die Lampen oder der Dimmer defekt werden.